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Januar 2017

Neuerscheinung: Eine interessante vergleichende Studie zu den Romanen "Raubfischer in Hellas" von Werner Helwig und "Alfons Hochhauser - Der Barfußprophet von Pilion" von Kostas Akrivos:

                                                                                                                        

       

 Nähere Angaben mit Blick ins Buch

Siehe dazu auch:

Hans – Bernhard Schlumm

Das abenteuerliche Leben des Alfons Hochhauser als Stoff in der deutschen und griechischen Literatur

 

September 2016:

Video Vollpension bei Xenophon neu bearbeitet und ergänzt: Zum Video

 

April 2016:
Comeback der Hellas-Trilogie von Werner Helwig

Die Hellas-Trilogie, das sind die drei Griechenland-Romane von Werner Helwig, in denen Alfons Hochhauser als Clemens oder Xenophon der Protagonist, mit Helwigs Worten die

Zielfigur ist.

·        Raubfischer in Hellas (1939)

·        Im Dickicht des Pelion (1941)

·        Reise ohne Heimkehr (1953)

Näheres bei Wikipedia unter

Raubfischer in Hellas, Im Dickicht des Pelion und Werner Helwig.

Vor 25 Jahren brachte der Reclam-Verlag die drei Romane erstmals gemeinsam heraus. Sie sind längst vergriffen und nur noch antiquarisch verfügbar. Nun ist die Hellas-Trilogie erfreulicherweise im S. Fischer-Verlag neu erschienen. Die Romane sind sowohl als Taschenbuch als auch als E-Book erhältlich.Zur Verlagsseite

 

 

März 2016

Neuer Eintrag unter Gastbeiträge:

Gerald Hartl: "Gnosis habe ich gewonnen".

 

Liebe Wanderfreunde,

es ist soweit. Der neue Wanderweg ist eröffnet!

 

Mit finanzieller Unterstützung der Freunde des Kalderimi vom Süd-Pilion und einer aktiven Gruppe von deutschen Wanderfreunden aus Veneto ist nun im Nord-Pilion ein alter Kalderimi neu erschlossen worden. Der gut gesäuberte und beschilderte Weg führt von VENETO nach KAMARI. Er ist 10,0 km lang. Für die Wanderung sollte man etwa 3 bis 3 ½ Stunden einplanen. Festes Schuhwerk und ausreichend Wasser ist erforderlich. Auf dem Weg gibt es kein Wasser.

VENETO liegt auf einer Höhe von 250 Meter, und KAMARI liegt am Meer. Dennoch geht es auf dem gesamten Weg 536 Meter hoch und 718 Meter herunter. Überwiegend führt der Weg durch Waldgebiete. Daher ist es schattig, und es lässt sich dort angenehm laufen. An vielen Stellen hat man einen herrlichen Blick aufs Meer. Und nach der Wanderung lädt KAMARI zum Baden ein.

 

Sowohl in VENETO als auch in KAMARI gibt es Tavernen, die zur Einkehr einladen. Wer den Weg nicht zurückwandern möchte, kann sich auch mit dem Auto fahren lassen. Die Gastwirte sind bei der Vermittlung gerne behilflich.

Wer von KAMARI nach VENETO wandert, hat auch die Möglichkeit die Wirkungsstätte von Alfons Hochhauser zu besuchen. Kostas Akrivos hat in seinem Buch „ΠΟΙΟΣ ΘΥΜΑΤΑΙ ΤΟΝ ΑΛΦΟΝΣ“ ausführlich über das Leben von Alfons berichtet. Ein Besuch des letzten Domizils von Alfons in Koulouri, ist lohnenswert. Hier ist Philippos Homberg aus Veneto hilfsbereit (Tel. 02428/073851, E-Mail: homberg39@gmx.de). Er macht Führungen und ist auch bei der Suche nach einem Quartier in Veneto behilflich.  

Am Sonntag, den 13. September 2015 wird es eine offizielle Einweihung des Wanderwegs geben. Die Freunde des Kalderimi haben sich angekündigt. Sie werden von Volos mit einem Bus nach Veneto kommen. Dann wird die Gruppe (ca. 20 Personen) von VENETO nach KAMARI wandern. Hier haben die Wanderfreunde noch Möglichkeit zum Baden oder sich in der Taverne zu erfrischen. Dann geht es mit dem Bus wieder nach Volos zurück.  

 

 

 

 

Am Ziel: Kamari

 

In bester Stimmung hat diese große Wandergruppe am Sonntag, dem 13. September den renovierten Kalderimi unter ihre Füße genommen. 

Text und Fotos: Diethelm Adlunger

  

August 2015

Michalis Lousis, in den Siebzigerjahren ein junger Freund und Bewunderer von Alfons, hat im Mai das wieder hergerichtete Kalivi von Alfons in Koulouri besucht.
Mit seinem Eintrag in das Gästebuch kommt ein weiterer wichtiger Zeitzeuge zu Wort:

Übersetzung von Evelin Kyrannos, Zagora:

Soll ich mich als sein Postbote, sein Bewunderer, oder als sein Schüler bezeichnen, der sein sagenumwobenes Leben studierte und ihn darum beneidete...?

Die größte Genugtuung bereitet mir, dass mir die Gelegenheit gegeben wurde, ihm alles zurückzuzahlen: als ich im März 1981 die Bergungsmannschaft zusammenstellte. Dazu gehörten der „Major“, Pallikaris und Koutsimbanas (die beiden letzteren sind der Hirte und der Wald- und Feldhüter von Keramidi)... Er war noch unter dem Schnee von Koromilia begraben. Weil die Männer nichts falsch machen wollten, übergaben wir ihn dem Krankenhaus, obwohl dies dem Geist von Alfons widersprach.

M.K. Lousis (Laternenanzünder) 31.05.2015

Anmerkung: Alfons Hochhauser wollte in Koulouri begraben werden. Dort hatte er zu Lebzeiten neben dem Grabmal seiner Schwiegereltern bereits eine Grube in den felsigen Boden gegraben. Durch die Aufsehen erregende Bergung seiner Leiche wurde jedoch ein bürokratischer Verwaltungsakt in Gang gesetzt: Der Leichnam musste zur Ermittlung der Todesursache nach Volos in das Krankenhaus gebracht werden. Nach der Obduktion wurde Alfons dann auf dem Friedhof in Volos bestattet. Erst vier Jahre später fand im Beisein von Freunden die Exhumierung der Gebeine statt. In einer feierlichen Zeremonie wurden sie vom Popen mit Wein gewaschen, ausgesegnet und anschließend von Irene und Peter Dunkl, dem Hirten Kostas Galatos und Michalis Lousis nach Koulouri gebracht. Dort wurden sie im Grabmal hinter der Steinplatte beigesetzt. Michalis Lousis war auch dabei, als 1984 die Gedenkplatte an dem Sterbeort von Alfons, auf dem Bergrücken Koromilia montiert wurde. (dh)
Siehe dazu auch die Erinnerungen von Irene und Peter Dunkl
und den Film Koromilia - Zum Tod von Alfons Hochhauser

Der Hirte Kostas Galatos und Michalis Lousis (v.l.n.r.) mit den Gebeinen von Alfons am Grabmal in Koulouri, 1985.

Foto: Irene Dunkl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mai 2015

Neue Fotos aus alten Zeiten.

Dieter und Rainer Hochhauser, zwei Neffen von Alfons, haben sie uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Alfons zu Besuch bei der Familie in der Steiermark, vermutlich um 1960

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

v.l.: Alfons, seine Mutter Hermine H., seine Schwester Edith und sein Bruder Egbert                Mit Mutter, Schwägerin und Schwester

Bilder von der Hochzeit von Alfons (orthodoxer Taufname Andreas) und Chariklia nach orthodoxem Ritus auf Trikeri 1964

Das Brautpaar mit dem Popen und einer Gratulantin. Rechts hinten Rainer Hochhauser, der eine Zeit lang als Gästebetreuer in der Klosterherberge aushalf.

 

Der Neffe gratuliert dem Brautpaar

 

Das Brautpaar mit Hochzeitsgästen, meist Inselbewohner

 

Alfons ließ sich 1965 ein neues Boot in traditioneller Bauweise anfertigen. Die Thetis , hier im Rohbau.

 Alle Fotos von Dieter und Rainer Hochhauser.

 

April 2015

Neues von Koulouri

Nach der Renovierung des Häuschens, in dem Alfons Hochhauser wohnte, gehen die Aufräumungsarbeiten in diesem Frühjahr weiter. Filippos Homberg hat mit viel Mühe die Ruine des Kaminraumes wieder freigelegt. Das schiefergedeckte Dach ist vor 10 Jahren zusammengebrochen. Bis dahin war die auf drei Seiten offene "Halle" mit dem, von krummen, unbearbeiteten Holzstelzen gestützten, ausladenden Dach und dem gemauerten offenen Kamin das markanteste Gebäude auf dem Gelände und ein beliebter Lagerplatz für Wanderer und Bootstouristen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von Alfons errichtete Kaminhalle vor dem Einsturz. Mit Biwakgästen 2001 

Foto: Herbert Thiess  

 

 

 

 

 Nach dem Einsturz, ca. 2006 und 2014                               

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Frühjahr 2015: Die Ruine wurde aufgeräumt und ist wieder begehbar. Rückwand und Kamin scheinen noch gut erhalten.

Alle anderen Fotos: Diethelm Adlunger

 

Januar 2015

Unser Wanderfreund Kyriakos Stathakis war wieder auf den Spuren von Alfons unterwegs. Seine Wegbeschreibung mit schönen Fotos findet man unter dem Link

 walking-pelion.blogspot.fi/2015/01/ano-kerasia-alfons-memorial-flamouri.html  

Ergänzung: Die genaue Beschreibung der Rundwanderung zum Kloster Flamouri und zur Alfons-Gedenkplatte auf dem Bergrücken Koromilia ist auch in hervorragender deutscher Übersetzung verfügbar (Wanderung 12 Flamouri). Außerdem sind auf dieser schön gestalteten Seite viele weitere Pilionwanderungen beschrieben. Vielen Dank an die Freunde von pilionwalks.com!

 http://www.pilionwalks.com/german/germanstart.html

                                                                                                                  August 2013

Alfons-Hochhauser-Fest in Horefto, Pilion

 

 

Juli 2013

Neues vom Pelion, von Hochhauser und Helwig

Der Österreicher Alfons Hochhauser (1906 – 1981), lebte von 1926 bis zu seinem Tod mit kurzen Unterbrechungen im Pelion. Werner Helwig hat Hochhauser in der Hellas-Trilogie als Clemens zur tragisch-großen, geheimnisvollen Gestalt gemacht. Und Kostas Akrivos hat ihm mit seinem Roman Alfons Hochhauser – Der Barfußprophet von Pilion ein eindrucksvolles Denkmal gesetzt. 

Am Abend des 17. August 2013 wird in Horefto ein großes Alfons-Hochhauser-Fest gefeiert. Mit Bild- und Filmdokumenten wird über den „österreichischen Odysseus“ berichtet werden.

Des weiteren wird Werner Helwigs Roman „Raubfischer in Hellas“ vorgestellt. Irini Kyrannos (Pouri) hat ihn, 74 Jahre nach seinem Erscheinen, ins Griechische übersetzt. Das Vorbild für Clemens oder Xenophon, der Hauptfigur des Romans, ist niemand anderes als Alfons Hochhauser.

 

 

                                                                                                                           

 

                                                                                                 

 

 

 

 

 

post@alfons-hochhauser.de