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 Eleni Loussi

„Den lebensspendenden und heiteren Strom der pelionitischen Natur auf sich wirken lassen…“

Erinnerungen an einen Besuch eines damals 12-jährigen Mädchens bei Alfons Hochhauser in Koulouri. 

Seine asketische Erscheinung und der direkte Blick seiner graublauen

Augen ist das erste, was mir einfällt, wenn ich mich an Alfons erinnere.

Eine eigenartige Höflichkeit mit  einer Spur unangepasster Wildheit.

Ich erinnere mich an den Klang seiner Stimme: tief, kehlig, mit dem

charakteristischen deutschen Akzent, wie ihn auch meine Großmutter

hatte – jede Silbe einzeln, als würde man sie leicht betonen, eine nach

der anderen und als würde man schließlich fast asthmatisch Luft holen.

Ich erinnere mich an seine Katze Pan-ta- flu (d.i. Pan-tof-fel) – stellen

Sie sich vor, wie er sie ruft und dabei jede Silbe betont.

Ich erinnere mich an ein breiiges Gericht mit Gurke als Hauptzutat, die

ich in seiner Küche probierte.
 

 

                                                                                                                                      Foto: Kurt Hirschel

Die Führung durch die „Bungalows“

(Gästehütten) machte meine bezaubernde

Mama mit mir. Wahrscheinlich im Herbst des 

Jahres hatte sie mit meinem Papa dort

übernachtet, als "Touristen" in ihrer eigenen

Gegend.Könnten es vier oder fünf kleine

Hütten gewesen sein? Jedenfalls war auch ich,

obwohl ich irgendwo um die 12 Jahre alt war,

verzaubert: wie klug und natürlich sie gemacht

waren, wie funktionell.

 

 

 

Foto: Kurt Berger

 

Ich erinnere mich an weiße Moskitonetze und

weiße Laken auf den handgefertigten Betten.

Die Dächer der Hütten waren mit einer dicken

Schicht getrockneter Farne gedeckt.

Unglaublich phantasievoll die Toiletten in

jedem von ihnen. Alle Hütten hatten

großzügige Öffnungen zum Meer und waren

mit kleinen Holztischen und –bänken

ausgestattet, wo die Gäste ihr Frühstück

einnahmen, während sie den Sonnenaufgang

betrachteten.

                                                                       

 

 

                                                                                                                                      Foto: Ulrike Erlacher

 

 Alles war so gemacht, dass man den

lebensspendenden und heiteren Strom der

pelionitischen Natur auf sich wirken lassen

konnte, mit möglichst geringer menschlicher

Einmischung. Ich erinnere mich an die

liebevolle Hingabe, den Respekt und die

Bewunderung meiner Leute für diesen

einzigartigen Menschen, der Alphonse war,

und an sein Werk und seinen Kampf.

 

 

 

 

 

 

Foto: Kurt Berger

 

Papa hatte 1976 einige Aufnahmen mit der Super 8-Kamera von ihrem Aufenthalt bei Alphonse gemacht, in

Farbe aber ohne Ton. Die Qualität ist schrecklich, aber trotzdem dachte ich, ich teile den Film*, damit Sie

einen Eindruck bekommen.

 

*Link zu der Facebookseite mit dem Film "In Koulouri und in den Höhlen mit Alfons, 1976"

 

Übersetzt mit Hilfe von DeepL Translate.

Dieter Harsch

 

Eleni Loussi ist die Tochter von Michalis Loussis.

Mehr zu Michalis Loussis unter  Aktuell, August 2015

post@alfons-hochhauser.de