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Werner Helwig

Werner Helwigs Griechenland-Romane waren seit Jahren nur antiquarisch zu bekommen. Z.B. bei booklooker.de. Im April 2016 wurden die Romane der sog. Hellas-Trilogie nun vom S.Fischer-Verlag neu herausgebracht. In allen dreien ist Alfons Hochhauser als Clemens oder Xenophon der Protagonist.

 

Foto bei Ursula Prause

 

 

Raubfischer in Hellas. 1939 

(Link zur Wikipedia-Seite)

 

Im Dickicht des Pelion. 1941

(Link zur Wikipedia-Seite)

 

Reise ohne Heimkehr. 1953

(Link zu einer Rezension in DIE ZEIT, 1953)

 

 

Kostas Akrivos

Im Mai 2010 erschien in Griechenland der Roman "Pios thymate ton Alfons" ("Wer erinnert sich an Alfons?") von Kostas Akrivos über Alfons Hochhauser.

Die deutsche Übersetzung von Hans-Bernhard Schlumm erschien dann 2012 unter dem Titel "Alfons Hochhauser - Der Barfußprophet von Pilion".

Zur Verlagsseite

Zur Rezension von Horst Möller

 

Kostas Akrivos, 1958 in Glafires bei Volos geboren, arbeitet als Lehrer für Griechische Literatur in der Sekundarstufe. Seit 1993 tritt er als Autor von Romanen, Erzählungen, Biografien, Antologien und

Lehrbüchern für den Gymnasialunterricht hervor. Akrivos ist mit einer Lehrerin verheiratet und lebt als Autor und Gymnasiallehrer für Griechisch und Literatur in Volos. Im Winter 2010/2011 erscheint auf Deutsch sein Roman Pandämonium im schweizer Waldgut Verlag.

Link zur Wikipedia-Seite

 

28. September 2011

Kostas Akrivos stellte sein Buch "Wer erinnert sich an Alfons?" beim Deutschsprachigen Verein Magnesiens in Volos vor.

                                                                                                                    

Als Dolmetscher und Übersetzer wirkten mit:

Dr. Hans-Bernhard Schlumm, Professor für deutsche Sprache an der Universität in Korfu und

Günter Brune, Altphilologe, Historiker und Übersetzer.

 

 

  

 

November 2012

Kostas Akrivos stellte sein Buch auf einer Lesereise in Deutschland vor.

 Kostas Akrivos - Alfons Hochhauser – Der Barfußprophet von Pilion
13. 11., Berlin, Griech. Kulturstiftung, Wittenberger Platz 3, 19:30 h
14. 11., Leipzig, Restaurant Ambrosia, Prager Str. 153, 19:00 h
15. 11., Köln, Bürgerzentrum, Alt. Feuerwache, Melchiorstr. 3, 19:30 h
16. 11., Bad Homburg, Stadtbibliothek, Dorotheenstr. 24, 19:30 h
17. 11., Witzenhausen, Burg Ludwigstein, 20:00 Uhr
 

Eine >Tondokumentation< der Veranstaltung auf Burg Ludwigstein am 17. November und Eindrücke von der Deutschlandreise von Autor und Übersetzer:

 

Berlin, Griechische Kulturstiftung am Wittenbergplatz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Leipzig, vor Auerbachs Keller und im Restaurant "Ambrosia" 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor dem Kölner Dom, beim Stadtbummel und bei der Lesung in Köln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mit Niki Eideneier

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auf Burg Ludwigstein

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Alle Fotos von Sewastos Sampsounis, Größenwahn Verlag

 

Barfußprophet

mit Kostas Akrivos und Hans-Bernhard Schlumm (Übersetzer),  zusammengefasst von Sven Stemmer (Burg Ludwigstein)

Zum 15. Mal fand am Samstagabend auf der Burg Ludwigstein die Ringvorlesung statt. Es war ein literarisches Thema, das dieses Mal ein gutes Dutzend Zuhörer in den frisch eingeweihten Enno-Narten-Bau lockte. Der griechische Autor Kostas Akrivos und sein Übersetzer, Prof. Hans-Bernhard Schlumm, Literaturdozent an der Universität in Korfu, stellten ihr Buch über den „Barfußpropheten“ Alfons Hochhauser vor.

Hochhauser war ein Österreicher, der auf einer Sinnsuche mit sechzehn Jahren, ab 1922, das Mittelmeer umwanderte und sich schließlich auf dem Pilion niederließ. Dort führte er ein einfaches, geradezu bukolisches Leben, das einige Aufmerksamkeit auf sich zog. Auch der Autor Werner Helwig traf Hochhauser und freundete sich mit ihm an, als er sich nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten und dem Verbot aller Bünde der Deutschen Jugendbewegung 1933 ins Ausland absetzte. Als sich die beiden wieder trennten, bekam Helwig von Hochhauser ein Manuskript von 22 Seiten, aus dem er dann seine berühmte Hellastrilogie schuf. Es sind die wichtigsten deutschsprachigen Romane über Griechenland. Der Band „Raubfischer in Hellas“ wurde im Jahr 1959 verfilmt. Die Bücher hatten eine sehr starke Wirkung auf die Deutsche Jugendbewegung und vermutlich auch unter den Hippies, die es Ende der sechziger Anfang der siebziger Jahre in Scharen nach Griechenland zog. 

Im Rahmen der Ringvorlesung wurde auch ein kurzes Filmdokument* von 1979 gezeigt, in dem Hochhauser selber zu Wort kommt. Er beschreibt darin sehr eindrücklich, welche Form von Glück er auf dem Pilion gefunden und auch seinen Gästen stets vermittelt hat. Nicht die Masse an Konsum oder Komfort führe zum Glücklichsein, sondern eine gewisse Genügsamkeit und ein Anspruch an Echtheit. Das frisch gebackene Brot auf dem Tisch mit dem eben geschöpften Quellwasser führe zu weit höherer Befriedigung als jede im Grunde unstillbare Gier der Gegenwart. 

Neben dieser Genügsamkeit war Hochhauser vor allem an ökologischen Themen interessiert. So setzte er sich stark für den Erhalt der Natur auf dem Pilion ein. Heute sind seine Ansichten aktueller denn je. Denn gegenwärtig werden die Wälder, in denen er sich wie ein Faun bewegte und das Leben auskostete, von den Besitzern, zumeist Klöster, zur Abholzung freigegeben. Die Institutionen brauchen Geld. Und auch die Bevölkerung zieht immer häufiger mit Axt und Säge in den Wald, denn es kommt der Winter, Heizmaterial ist teuer und Griechenland tief in der Krise. Es gibt vor Ort aber ein bürgerschaftliches Engagement, das sich für die Einrichtung eines Hochhauser Museums und den Erhalt der Wälder einsetzt. Erfolg ist Ihnen zu wünschen.

*Dabei handelt es sich um die Kurzfassung eines Videofilms, den Ulrich Bernhardt 1979 mit Hochhauser in Kuluri gedreht hat.

 

post@alfons-hochhauser.de